AsA - Alternatives Schulisches Angebot

Was ist AsA?


Das Alternative schulische Angebot ist eine Form der Erziehungshilfe an Grund- und Mittelschulen mit dem Ziel, Lehrern und Schülern bei schwierigen Erziehungssituationen schulhausintern Hilfen zu geben. Wichtig dabei ist der präventive Ansatz, das heißt AsA soll frühzeitig ansetzen, bevor sich Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen manifestieren.


Wie arbeitet AsA?

 

Das AsA-Team, Frau Zangl (Mittelschullehrerin) und eine weitere Lehrerin, arbeitet jeweils fünf Wochenstunden an unserer Schule. Die Sonderschullehrkraft ist jeden Mittwoch an der Schule, die Mittelschullehrerin verteilt die fünf AsA-Stunden über die Woche. Eine Stunde dient zur gemeinsamen Besprechung. Bei der Teambesprechung, die auch gemeinsam mit der Schulsozialarbeit erfolgt, werden Erfahrungen ausgetauscht, Probleme besprochen und Maßnahmen abgestimmt. Die Meldung eines Schülers, der Probleme hat oder macht, erfolgt unbürokratisch bei den AsA-Lehrkräften durch eine schriftliche Nachricht im Fach, dem Eintrag im AsA-Wochenplan oder im persönlichen Kontakt. Ebenso können uns Schüler persönlich ansprechen oder im AsA-Raum vorbeikommen.


Wann kann AsA eingeschaltet werden?


AsA kann bei allen Problemen des Schulalltages, die das Recht des Lehrers auf störungsfreies Unterrichten und das Recht der Schüler auf störungsfreies Lernen in irgendeiner Weise beeinträchtigt, ansetzen. Häufig gemeldete Anlässe sind

  • Schul- und Leistungsverweigerung
  • Hyperaktivität und Unkonzentriertheit
  • strukturelle Defizite (Ordnung, Hausaufgaben, Material, Lernen)
  • Lehrer-Schüler-Konflikten
  • Schüler-Schüler-Konflikte
  • häufigen Fehlzeiten
  • plötzliches Schulversagen
  • familiäre Probleme
  • plötzlich auftretende Verhaltensänderungen
  • dauerhaft angespannte Klassenatmosphäre
  • Angst, soziale Unsicherheit
  • Störverhalten

Welche Maßnahmen werden durchgeführt?

  • Aufgreifen von aktuellen Problemen
  • persönliche Gespräche mit Schülern
  • Schülerberatung bei Lernproblemen
  • Aufbau einer Vertrauensbasis
  • Durchführung von präventiven Maßnahmen
  • sofortige Hilfen für Lehrer, Entlastung in Krisensituationen
  • Beratungsgespräche mit Lehrern
  • Hospitation im Unterricht (falls gewünscht)
  • Beratungsgespräche mit Eltern
  • Kontaktaufnahme zu außerschulischen Einrichtungen 
  • individuelle Förderung
  • Training der Sozialkompetenz